Die klassischen Methoden – und ihr Preis
Wer feuchte Mauern baulich trockenlegt, hat die Wahl zwischen Aufsägen der Mauer, dem Injizieren chemischer Substanzen im Bohrraster oder dem Aufgraben der Fassade bis zum Fundament. Alle drei funktionieren – und alle drei bedeuten Wochen mit Lärm, Schmutz und Kosten, die schnell fünfstellig werden. Bei bewohnten Häusern und denkmalgeschützten Bauten kommt ein Eingriff in die Substanz oft gar nicht in Frage.
Die Alternative: elektrophysikalische Trocknung
Das Electronic Dry System (EDS) geht einen anderen Weg. Das Gerät wird in ein bis zwei Stunden an der Kellerwand montiert und erzeugt präzise modulierte, niederfrequente Impulse. Das entstehende schwache Magnetfeld verändert die elektrokinetischen Kräfte in den Kapillaren des Mauerwerks und lenkt die Wassermoleküle zurück ins Erdreich – die kapillare Saugfähigkeit der Wand wird dauerhaft unterbunden. Das System arbeitet geräuschlos, wartungsfrei, ohne Chemie und mit rund 10 bis 20 Franken Stromkosten im Jahr. Es ist baubiologisch getestet und für Menschen, Tiere und Umwelt unbedenklich; die Feldstärke liegt weit unter der üblicher Haushaltsgeräte.
Eingesetzt wird das Verfahren bei allen gängigen Mauerwerksarten – Ziegel, Naturstein, Sandstein, Mischmauerwerk, Beton – und in der Schweiz in tausenden Objekten: vom Einfamilienhaus bis zu grossen historischen Gebäuden wie Kirchen und Spitälern, wo mehrere Geräte kombiniert werden.
Warum die Skepsis berechtigt ist
Im Markt der baustellenfreien Mauertrocknung gibt es Anbieter, deren Wirkversprechen wissenschaftlich umstritten sind – die Kritik daran ist leicht zu finden und oft berechtigt. Genau deshalb gilt: Nicht dem Prinzip glauben, sondern den Messwerten. Ein Verfahren, das funktioniert, kann seinen Erfolg schwarz auf weiss belegen – und haftet dafür.
Überprüfbarkeit statt Versprechen
Der Unterschied zwischen Behauptung und Beleg liegt im Messprotokoll. Bei extracom werden vor der Installation Messstellen ins Mauerwerk gesetzt (kleine Bohrungen mit Chromstahlhülsen an zwei bis drei Orten) und die Ausgangswerte dokumentiert. Gemessen wird der elektrische Widerstand – immer an denselben Stellen, unter identischen Bedingungen, in Gewichtsprozent. Nach sechs und nach zwölf Monaten wird kostenlos nachgemessen. So ist der Trocknungsverlauf für den Eigentümer nachvollziehbar, nicht nur behauptet.
Und daran hängt Geld: Für jedes Objekt wird vorab ein Zielwert definiert. Wird er nicht erreicht, wird der Kaufpreis vollständig zurückerstattet. Ergänzend gilt eine fünfjährige Herstellergarantie mit Verlängerungsoption. Ein Anbieter kann sich diese Konditionen nur leisten, wenn sein Verfahren in der Praxis zuverlässig funktioniert.
Die ehrlichen Grenzen
Kein seriöses Verfahren wirkt gegen alles. Das EDS-System hilft ausschliesslich gegen kapillar aufsteigende Feuchtigkeit. Kommt das Wasser von der Seite (drückendes Hang- oder Grundwasser), von oben (defekte Dachrinnen, Rohrbruch) oder aus der Raumluft (Kondensation), braucht es andere Lösungen. Darum steht am Anfang immer die kostenlose Gebäudeanalyse vor Ort: Erst wenn die Messung aufsteigende Feuchtigkeit als Ursache bestätigt, wird das EDS-Verfahren überhaupt vorgeschlagen.
Häufige Fragen
Woran erkenne ich einen seriösen Anbieter?
Was passiert, wenn die Trocknung nicht funktioniert?
Für welche Gebäude eignet sich das Verfahren nicht?
Inhaber und Geschäftsführer der extracom GmbH. Berät, montiert und misst selbst – und war vor der Firmenübernahme jahrelang extracom-Kunde in den eigenen Liegenschaften.
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